Biogas spielt bei der Wende hin zu einer sauberen Energieversorgung eine wichtige Rolle: Biogasanlagen wandeln Biomasse wie Gülle in Biogas um. Ein Blockheizkraftwerk produziert aus dem Gas entweder Wärme oder Strom. Mit einem Biogasfonds können sich Anleger direkt an dieser umweltfreundlichen Energieproduktion beteiligen.

Biogasfonds: Nachhaltige Rendite

Anleger zeichnen Anteile, die Fonds fordern meist eine Mindestzeichnungssumme von wenigen Tausend Euro. Die Laufzeit beträgt zwischen zehn und zwanzig Jahre. Anschließend partizipieren die Investoren anteilsmäßig an dem Ertrag der Biogasanlage. Der Vorteil dieser Fonds besteht in den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Betreiber dieser Anlagen erhalten für den produzierten Strom zwanzig Jahre lang eine feste Vergütung, entsprechend lässt sich der Gewinn durch die Stromproduktion fundiert prognostizieren. Die erzeugte Wärme verkaufen die Verantwortlichen im Umfeld des Standorts über eigene Leitungen. Meist entscheiden sie sich für zuverlässige Großabnehmer wie öffentliche Einrichtungen.

Angebotsprospekt prüfen

Bevor Anleger in einen Biogasfonds investieren, sollten sie gründlich die Angebotsprospekte verschiedener Gesellschaften durchlesen. Bestenfalls können diese bereits erfolgreich durchgeführte Projekte vorzeigen. Zusätzlich sollten Interessierte die vorausgesagte Rendite kontrollieren. Verspricht ein Unternehmen eine weit höhere Rendite als alle anderen Anbieter, ist Vorsicht geboten: Es kann sich um einen unseriösen Fonds handeln. Im Prospekt sollten sich zudem umfassende Informationen finden, so sollten die Macher den Standort sowie ihre Pläne zum Verkauf der Fernwärme exakt beschreiben.

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