Wasserfasten ist die radikalste Form des Fastens. Wer sie praktiziert, trinkt ausschließlich Wasser, weder Suppen noch Säfte sind erlaubt. Der Fastende nimmt also keinerlei Kalorien, egal in welcher Form, zu sich. Ohne ärztliche Begleitung ist diese Fastenkur nur gesunden Personen und nicht länger als etwa fünf Tage empfohlen. Wer regelmäßig fastet, gesund ist und seinen Körper gut kennt, kann sie auch länger praktizieren.

Entlastungstage und Fastenbeginn

Wichtig ist es, die Nahrungszufuhr nicht von heute auf morgen einzustellen, sondern dem Körper mehrere Entlastungstage zu gönnen, bevor das Wasserfasten beginnt. Die Ernährung sollte in diesen Tagen möglichst leicht sein, am ersten Fastentag steht die notwendige Darmreinigung an. Beim Fasten verlangsamen sich die Muskelkontraktionen des Darms, schließlich kommt keine Nahrung nach, die er verdauen könnte. Ausscheidungsrückstände können aber zu Migräneanfällen, Blähungen und Bauchschmerzen führen.

Die ersten Tage sind die schwersten

Glaubersalz zu Beginn der Kur verhindert diese Rückvergiftung. Fastenratgeber empfehlen darüber hinaus, alle 2 bis 3 Tage abführende Maßnahmen zu ergreifen. Doch auch mit guter Vorbereitung bleiben unangenehme Nebenwirkungen in den ersten Tagen nicht aus. Der Fastende fröstelt, fühlt sich müde und geschwächt, hat schlecht Laune oder leidet an Kopfschmerzen. Für Körper und Psyche ist Wasserfasten eine enorme Herausforderung, kann aber auch zu einem neuen Körpergefühl und dem Empfinden innerer Klarheit und Ruhe führen.

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