Lupinenmehl wird aus der Süßlupine gewonnen, die der Familie der Hülsenfrüchtler zugerechnet wird und seltener als Wolfs- oder Feigbohne bekannt ist. Es ist besonders eiweißreich und hat nur einen geringen Anteil an Kohlenhydraten. Großer Beliebtheit erfreut sich das Mehl der Süßlupine daher bei Veganern, aber auch bei Menschen, die sich nach dem Low Carb oder Paleo-Prinzip ernähren.

Backen und Binden mit Süßlupinenmehl

Das im Handel erhältliche Mehl hat, je nach Hersteller, einen Proteingehalt von über 30 bis 40 Prozent. Es ist außerdem reich an essenziellen Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren. Verwendet wird es als Backzutat für Brote und Kuchen, kann aber auch pur in Flüssigkeit eingerührt werden und ergibt so einen sättigenden Eiweißdrink. Veganer benutzen Lupinenmehl außerdem als Ei-Ersatz in Soßen, Teigen oder Puddingspeisen. Genetisch unbehandelt kann es auch anstelle von Sojamehl verwendet werden.

Vorsicht bei Erdnussallergie

Das Mehl der Süßlupine ist cholesterin- und purinarm und kann daher auch im Rahmen einer Säure-Basen-Diät eingesetzt werden. Aufpassen müssen aber Allergiker, insbesondere Erdnussallergiker und Personen, die schon einmal beim Verzehr von eiweißreichen Lebensmitteln wie Sojabohnen eine allergische Reaktion hatten. Lupinen enthalten Proteine, die denen der Erdnuss stark ähneln, auch von Kreuzreaktionen wurde bereits berichtet. Wer auf Hülsenfrüchte allergisch ist, sollte auf den Verzehr von Süßlupinenprodukten besser verzichten.

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